Hallo ich bin Loki...
...der älteste von uns und daher auch General Loki genannt. Ich werde euch jetzt einiges über mein tolles und gemütliches Leben erzählen.
Ich wurde am 08. Mai 2001 in Ogrosen geboren. Schon 6 Wochen spater zog ich bei meiner jetzigen Familie ein. Da ich der einzige meiner Art war, genoss ich auch die alleinige Aufmerksamkeit und nutze dies schamlos aus. Mit Frauchen und Herrchen spielen und spazieren gehen, dass war immer toll. Nun bin ich schon 6 Jahre alt und spazieren gehen ist nicht mehr unbedingt meine Lieblingsbeschaftigung. Es sei denn, ich werde von Herrchen getragen. Archie, mein Mitbewohner ist da noch ganz anders. Er ist ja auch 3 Jahre jünger wie ich. Daher kommt es ab und an zu kleinen Streitigkeiten, weil ich lieber schlafen mochte. Aber manchmal, wenn ich richtig gut drauf bin, dann kann ich auch noch toben und tollen wie ein junger Hüpfer. Das freut Frauchen und Herrchen sehr. Dann gibt es zur Belohnung immer ein Stuck Gurke oder Paprika. Oh ja, ich bin sehr verfressen, das gebe ich gerne zu. Ich erinnere mich nur zu gut an zwei Geschichten, die mir ohne meine Gier wahrscheinlich nicht passiert werden. Diese möchte ich euch einmal erzählen.
So zum Beispiel die Geschichte, wo ich mich beinahe selbst kastrierte. Ich schlenderte wie immer fröhlich durch die Wohnung und überlegte mir, was ich denn nun als nächstes anstellen konnte. Frauchen und Herrchen schauten im Wohnzimmer Fernsehen, das kam mir naturlich sehr gelegen und so wollte ich mal schauen, ob ich etwas leckeres im Mülleimer finde wie es schon öffters gemacht habe. Clever wie ich bin hat es auch nicht lange gedauert, bis ich den Deckel des Treteimers aufbekommen habe. Nur beachtete ich dummerweise nicht, dass es an dem Eimerchen eine kleine Einkerbung gab. Diese wurde mir zum Verhängnis. Im Eimer lag ein kostliches Stück Gurke und ich versuchte mich zu strecken, um an die Gurke heran zu kommen. Leider habe ich das Gleichgewicht verloren und kippte nach vorne weg. Mein kleiner Schniepel blieb jedoch an der Einkerbung hängen und musste mein ganzes Körpergewicht tragen. Ich schrie sofort wie am Spieß. Herrchen kam sofort angerannt und hat mich befreit. Man tat das weh. Aber ich wurde gleich mit Zinksalbe eingecremt und mit vielen Streicheleinheiten verwöhnt, da vergaß ich dieses schreckliche Erlebnis ganz schnell. Seit diesem Tag gibt es diesen bösen Mülleimer nicht mehr, sondern nur noch frettchenfreundliche Beutel.
Die andere Geschichte handelt von meinem ersten unfreiwilligen Kontakt mit Alkohol. Als eines Abends Frauchen das Abendessen zubereitete hat sie vergessen, den Küchenschrank zu schließen. Dies musste ich einfach ausnutzen. Ich kroch also in den Schrank und fand dort eine Tüte mit gar köstlichem riechendem Inhalt. Gierig wie ich nun einmal bin schnappte ich mir den Beutel und verschwand in mein Versteck unter dem Sofa. Mensch, diese kleinen braunen Dinger schmeckten wahnsinnig gut, so gut, dass ich 5 bis 10 Stück auf einmal gefressen hab. (Damals ahnte ich ja nicht. dass ich gerade Rumrosinen verschlungen hab). Kurze Zeit spater befiel mich jedoch ein komisches Gefühl. Ich wollte nur noch in meine Hangematte kriechen und schlafen. Also rappelte ich mich auf und machte mich auf den Weg. Oh es fühlte sich alles so wackelig an und richtig sehen konnte ich auch nicht mehr. So kam es, dass ich gegen die Wand lief anstatt durch die Tiir zu gehen. Frauchen und Herrchen kamen sofort angelaufen. Frauchen nahm mich hoch und ich schaute sie ganz "verleiert" an. Sie roch wohl schon, was ich angestellt hatte, brach in lautes Gelächter aus und sagte: "Oh je. der Loki ist besoffen". Danach legten sie mich in meine Matte und kraulten mir noch eine Weile das Kopfchen. Ich hab den restlichen Tag nur noch geschlafen, so schlecht war mir.
Aber gelernt hab ich nichts daraus. Gierig und verfressen bin ich immer noch und ich denke auch nicht, dass sich das jemals ändern wird! Hier noch ein paar Bilder von mir...
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